Leistungen 2018-06-07T13:50:38+00:00

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Physiotherapie/Krankengymnastik

Physiotherapie, bis 1994 Krankengymnastik, ist eine Form spezifischen Trainings und der äußerlichen Anwendung von Heilmitteln, mit der vor allem die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des menschlichen Körpers wiederhergestellt, verbessert oder erhalten werden soll.

Die Physiotherapie orientiert sich bei der Behandlung an den Beschwerden und den Funktions-, Bewegungs- bzw. Aktivitätseinschränkungen des Patienten, die bei der physiotherapeutischen Untersuchung festgestellt werden. Sie nutzt sowohl diagnostische, wie auch pädagogische und manuelle Kompetenzen des Therapeuten. Gegebenenfalls wird sie ergänzt durch natürliche physikalische Reize (z. B. Wärme, Kälte, Druck, Strahlung, Elektrizität) und fördert die Eigenaktivität (koordinierte Bewegung sowie die bewusste Wahrnehmung) des Patienten.

Das Ziel ist die Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Gesundheit und dabei sehr häufig die Schmerzfreiheit bzw. -reduktion.

Manuelle Therapie

Die Manuelle Therapie ist ein Behandlungsansatz, bei dem Funktionsstörungen des Bewegungsapparates untersucht und behandelt werden. Grundlage der Manuellen Therapie sind spezielle Handgriff- und Mobilisationstechniken, bei denen Schmerzen gelindert und Bewegungsstörungen beseitigt werden. Physiotherapeuten untersuchen dabei die Gelenkmechanik, die Muskelfunktion sowie die Koordination der Bewegungen, bevor ein individueller Behandlungsplan festgelegt wird.

Die Manuelle Therapie bedient sich sowohl passiver Techniken als auch aktiver Übungen. Zum einen werden blockierte oder eingeschränkte Gelenke von geschulten Physiotherapeuten mithilfe sanfter Techniken mobilisiert, zum anderen können durch individuelle Übungen instabile Gelenke stabilisiert werden. Ziel des Behandlungskonzeptes: Wiederherstellung des Zusammenspieles zwischen Gelenken, Muskeln und Nerven.

Bobath-Therapie

Das Bobath-Konzept betrachtet jeden Menschen mit einer Schädigung des Nervensystems individuell und ganzheitlich.

Im Unterschied zu anderen Therapiekonzepten gibt es im Bobath-Konzept keine standardisierten Übungen. Im Vordergrund stehen individuelle und alltagsbezogene therapeutische Aktivitäten, die den Patienten in seinem Tagesablauf begleiten. Es ist ein 24 Stunden-Konzept.

Das Nervensystem hat die Fähigkeit ein Leben lang zu lernen. Nach einer Schädigung ermöglicht es die Plastizität des Gehirns neue Kapazitäten zu aktivieren. Die Bobath-Therapie unterstützt den betroffenen Pateinten bei seinem individuellen Lernprozess.

Meist wird die Bobath-Therapie bei folgenden Erkrankungen verordnet:

  • Schlaganfall/Apoplex
  • Schädelhirntrauma oder Hirnblutung
  • Multipler Sklerose
  • Morbus Parkinson
  • anderen neurologischen und neuromuskulären Erkrankungen

Die Bedürfnisse des Patienten, die sich aus seinem bisherigen Leben, seinem sozialen Umfeld und seinen Interessen ergeben, stehen im Mittelpunkt der therapeutischen Einflussnahme. Ziel ist es, die Lebensqualität in einem eigenverantwortlichen selbstbestimmten Alltag wieder zu erlangen und Folgeschäden wie zum Beispiel Gelenkeinschränkungen und Schmerzen möglichst zu vermeiden. Der individuelle Lernweg des Betroffenen soll eine aktive Teilhabe am Leben ermöglichen.

Die Hände der Therapeuten unterstützen den Patienten nur soweit nötig. Zentrales Ziel des Bobath-Konzeptes ist es, die Eigenaktivität des Patienten zu ermöglichen, zu fordern und zu fördern und ihm so zu mehr Sicherheit in seinem Alltag zu verhelfen.

Durch meine langjährige Erfahrung in einer neurologischen Rehapraxis, werde ich mit Ihnen nicht nur an Ihren Zielen arbeiten, sondern Sie gegebenenfalls auch bei der Auswahl geeigneter Schuhe oder Orthesen beraten.

Kiefergelenksbehandlung/CMD

Die craniomandibuläre Dysfunktion ist von der Definition her der Überbegriff für eine Fehlregulation des Kiefergelenks sowie der daran beteiligten Muskeln, Knochen, Bänder bzw. der knorpeligen Zwischenscheibe des Gelenks (Discus).

Die Krankheit CMD kommt in Deutschland sehr häufig vor. Eine craniomandibuläre Dysfunktion ist dabei nicht nur physisch, sondern auch psychisch sehr belastend, da die Schmerzen häufig in die Zähne (allgemein im Mund), aber auch ins Gesicht, Kopf, Nacken, Schulter, Rücken oder Wirbelsäule ausstrahlen können.
Die Befundaufnahme der CMD beinhaltet immer eine Begutachtung der Zähne und der im Mund liegenden Kaumuskulatur. Eine enge Zusammenarbeit und Koordination der Therapie mit Ihrem Zahnarzt oder Kieferorthopäde ist daher oftmals nötig.

Klassische Massage

Die Massage ist eine der bekanntesten und ältesten Heilmethoden. Die klassische Massage entstand aus einer griechisch-römischen Tradition und wurde im 19. Jahrhundert maßgeblich durch den Heilgymnasten Per Henrik Link und den Arzt J. Georg Mezger vorangetrieben.

Die klassische Massage dient dazu, verspannte Muskelpartien zu lockern, die Durchblutung und den Stoffwechsel zu fördern, den Kreislauf, den Blutdruck, die Atmung und die Psyche positiv zu beeinflussen sowie Schmerzen zu reduzieren. Dabei werden unterschiedliche Grifftechniken, je nach gewünschter Wirkung und Zielsetzung, angewendet.

Manuelle Lymphdrainage

Ziel der Manuellen Lymphdrainage Behandlung ist es, die reduzierte Pumpfunktion des Gefäßsystems zu unterstützen. In erster Linie dient die manuelle Lymphdrainage der Entstauung von geschwollenem Gewebe. Hierbei handelt es sich zumeist um Schwellungen an Armen oder Beinen. Es werden dabei spezielle Handgriffe verwendet, bei denen die angestaute Flüssigkeit in Richtung der zuständigen Lymphknotenstation abtransportiert wird. Durch die Atmung und durch zusätzliche Anregung entfernt liegender Lymphknoten kann dabei eine Sogwirkung erzielt werden, die den Abtransport der Gewebsflüssigkeit begünstigt. Das Gewebe schwillt ab, die Schmerzen werden gelindert und das Gewebe wird lockerer und weicher, was sich ebenfalls auf die Beweglichkeit auswirkt.

Wärme-/Kältetherapie

In der Physiotherapie werden verschiedene Therapieverfahren eingesetzt, die Wärme oder Kälte nutzen, um eine schmerzlindernde Wirkung beim Patienten zu erzielen. Sowohl Wärme- als auch Kälteanwendungen können lokal oder am ganzen Körper eingesetzt werden. Welches Verfahren angewandt wird, richtet sich nach dem jeweiligen Schmerzbild.

Die Wärmetherapie wird häufig als unterstützende Maßnahme eingesetzt, weil sie die Durchblutung fördert und entspannend auf die Muskulatur und das Gewebe einwirkt. Verfahren der Wärmetherapie sind zum Beispiel Wärmepackungen, die aus Moor oder Fango bestehen. Wirkung: durchblutungsfördernd, muskelentspannend und schmerzlindernd.

Auch die Kälte- bzw. Kryotherapie wird häufig als unterstützende Maßnahme eingesetzt. Es gibt unterschiedliche Formen: wie zum Beispiel Kühlpacks, Kompressen, Eisbad oder Eisabreibung. Die Wirkung der Kältetherapie ist je nach Temperatur unterschiedlich. Sie wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und verbessert die Durchblutung.

Schlingentisch

Bei der Schlingentisch-Therapie erfährt der Patient eine Erleichterung vieler Bewegungen durch die Aufhebung der Schwerkraft. Dabei wird der ganze Körper oder Teile des Körpers in Schlingen gehängt. Das entlastet Wirbelsäule und Gelenke. Eingeschränkte oder ansonsten schmerzhafte Bewegungen werden erheblich erleichtert und wie unter Schwerelosigkeit ausgeführt. Der Zustand gleicht dem Schweben im Wasser.

Ziel der Therapie ist es, dem Patienten die akuten Schmerzen zu nehmen, indem man die betroffenen Gelenke oder Wirbel entlastet. Durch die Einstellung des Aufhängepunktes kann eine Bewegung zusätzlich erleichtert oder erschwert werden.

Elektrotherapie

Mit dem Begriff Elektrotherapie (Elektrostimulation) beschreibt man die medizinische Anwendung von elektrischem Strom, der von einem speziellen Elektrotherapiegerät erzeugt und über Elektroden dem Patienten zugeführt wird. Dabei behandelt der Physiotherapeut ein oder mehrere Körperteile mit unterschiedlichen Stromformen.

Der elektrische Strom hat dabei unterschiedliche Wirkungen auf das Gewebe:

  • Förderung der Durchblutung
  • Anregung der Muskelaktivität beziehungsweise Lockerung der Muskulatur
  • Beeinflussung der Schmerzleitung
  • Erwärmung von Haut und tieferen Gewebeschichten
  • Anregung des Stoffwechsels

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Schlingentraining

Das Schlingentraining ist ein sehr effektives Ganzkörper-Training, bei dem neben der Kraft auch die Muskelkoordination und Stabilisation trainiert wird. Zudem stärkt das Schlingentraining die Tiefenmuskulatur effektiv und bietet so eine gute Alternative zum klassischen Krafttraining an Geräten, an denen in der Regel nur einzelne und größere Muskeln beansprucht werden.
Man trainiert mithilfe seines Körpergewichts während man mit Armen oder Beinen in einem Schlingensystem hängt. Das Training beruht dabei auf dem Prinzip der Instabilität.

Der Trainingsreiz kann der Leistungsfähigkeit der Patienten über leichte Positionsänderung einfach angepasst werden.

Ziel ist es, ein auf Sie zugeschnittenes Übungsprogramm zu erarbeiten, welches sie sicher und effektiv zuhause ausführen können, ohne dass sie sich dafür teure oder große Geräte anschaffen müssen

Aromamassage

Die Aromamassage ist eine ganz besondere Form der Massage. Der Körper nimmt über die Haut die Wirkstoffe der ätherischen Öle auf. Die ätherischen Öle unterstützen durch ihre ganz besonderen Eigenschaften entweder eine entspannende, beruhigende oder eine aktivierende, erfrischende Wirkung.

Bereits während der Aromamassage beginnen die Aromen ihre Wirkung zu entfalten. Für ein optimales Ergebnis bleibt das Öl nach der Aromamassage für mehrere Stunden auf der Haut. Eine anschließende Ruhepause dient der nachhaltigen Entspannung für Körper und Geist.

Je nach Bedarf oder Befinden können sie zwischen folgenden Aromen wählen:

  • Lavendel Rosalina
  • Limette Bambus
  • Honig Ingwer
  • Holunder Bergamotte
  • Birke

Myofasziales Taping

Das Myofasziale Taping basiert auf der Wiederherstellung und Verbesserung der Myofaszialen Balance durch Myofasziale Release- und Myofasziale Aktivierungstechniken und der daraus erfolgenden Verbesserung der Muskelfunktion sowie Verbesserung, Erweiterung und Erleichterung der Bewegung und Bewegungssteuerung und vor allem der Schmerzlinderung, bzw. Schmerzbeseitigung.

Myofasziale Taping nach Erhard ist vom Ansatz, Philosophie, Erklärung und letztlich den Taping-Techniken und deren Wirkungsweisen grundsätzlich unterschiedlich als bisherige kinesiologische Taping Methoden und deren Ableger – auch wenn dies auf den ersten Blick oft nicht erkennbar ist. Auch wird kein kinesiologisches Tape verwendet, sondern ein spezielles Tape welches das Verschieben der Faszie in Zugrichtung ermöglicht. Das Ziel der Methode ist einen intensiven Einfluss auf die Myofaszie zu haben. Dazu ist es nötig, die lokalen und globalen Aspekte der Faszie zu kennen um gezielt die verschiedenen Rezeptoren und mechanischen Eigenschaften der Faszien beeinflussen zu können.
Durch das Myofasziale Taping wird die Faszienspannung meist sofort reguliert (erhöht oder gesenkt) um somit Schmerzen, Dysfunktionen, Verletzungen, Verkürzungen und Einschränkungen der Bewegung reduzieren oder beseitigen zu können und ganzheitlich und ursachenorientiert zu behandeln, Verletzungen vorzubeugen und um die körperliche Leistung zu optimieren.